Optimierung der Web-VisitenkarteOptimierung der Web-Visitenkarte



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200709Fr.Nov
Von den Besten lernen

D ie mittlerweile nicht mehr neuen SQL-Counter der Web-Visitenkarten erlauben eine statistische Auswertung der Besucherzahlen. Um zu überprüfen, ob KinderRatTat wirklich hält, was es verspricht, muss natürlich auch mit kritischem Auge in die Statistiken der einzelnen Web-Visitenkarten hineingeschaut werden.

Beim Betrachten einiger Web-Visitenkarten wuchs bei mir der Eindruck, dass offensichtlich ein Zusammenhang zu bestehen scheint zwischen der Länge des eingegebenen Textes (Beschreibung) auf der Web-Visitenkarte und der Anzahl der Besuche im Monat.

Natürlich wird die Besucherzahl auch durch Ferien, Feiertage und Wochenenden beeinflusst. Außerdem scheinen auch Wohnort und Postleitzahl Einfluss zu nehmen. Mein erster Eindruck war, dass die Länge der Beschreibung lose mit der Anzahl der Besuche pro Monat zusammenhängt. Das würde auch mit meinen bisherigen Erfahrungen beim Umgang mit Suchmaschinen übereinstimmen:

Mehr ist besser, weil mehr.


V ollständig überzeugt von meiner These begann ich, die umständliche SQL-Anweisung zu erzeugen, mit welcher die Top Ten des vergangenen Monats ermittelt werden können. Die Ergebnisse des Skriptes sprechen für sich. Aber leider nicht für mich. Die Realität hatte nicht den Anstand, sich meiner Meinung zu beugen. In den Top Ten (von Oktober 2007) war eine Web-Visitenkarte mit überhaupt keinem Text! Und die mit Abstand auf Platz 1 gesetzte Web-Visitenkarte hatte mit 236 Zeichen den danach zweitkürzesten Text.



I rgendetwas musste aber doch dran sein, an meiner These! Dann haben die letzten 10 Web-Visitenkarten eben besonders wenig Text zu haben. Also wurde nun der Skript so umgeschrieben, dass er die letzten 10 Web-Visitenkarten, also die Bottom Ten ausgibt. Zunächst wackelte auch diese These, denn in der ersten Version der Auswertung waren noch die Newcomer drin. Bei der Auswertung der miesesten Besuchszahlen des vergangenen Monats rutschten natürlich auch die Neuankömmlinge in diesen Zeitbereich. Das war ein Fehler im Skript, der behoben werden musste. Diese Bottomtenner waren nicht aussagekräftig, da nicht lange genug dabei. Der Skript wurde am 10. November 2007 so geändert, dass nur Mitglieder gewertet werden, die mindestens 3 Monate angemeldet sind.



B ei der nun möglichen Auswertung der Textlänge (Schnitt Toptenner gegen Schnitt Bottomtenner) ergab sich, dass die Toptenner im Schnitt einen 51,02% längeren Text eingegeben haben. Das darf als statistisch bedeutsam angesehen werden. Allerdings kann es nicht alleine am Text hängen, denn der Nulltext-Toptenner auf Platz 4 und der kürzeste Text auf Platz 1 beweisen gerade mal das Gegenteil.

W as machen denn die Toptenner nun wirklich anders als die Bottomtenner? Erstaunlich ist, dass alle Toptenner (vom Oktober 2007) das Gästebuch aktiviert haben. Alle Bottomtenner vom Oktober 2007 hatten das Gästebuch aus! Erstaunlich! Obwohl sich nur alle paar Schaltjahre ein Eintragswilliger findet, scheint das Gästebuch auf irgendeine magische, mir nicht einsichtige Weise, Besucher auf die Web-Visitenkarte zu locken.

E inige der Bottomtenner sind, was Textlänge und Keyword-Wiederholung betrifft, geradezu als vorbildlich zu bezeichnen. Anscheinend scheint in bestimmten Gegenden weniger Nachfrage nach Kinderbetreuung aufzutreten, als in anderen. Ob es mit der Größe der Ortschaften zu tun hat? Das kann eigentlich auch nicht sein. Denn ein Toptenner ist aus Rülzheim, einem etwas größeren Dorf, während in den Bottom Ten "richtige" Städte wie Hamburg und Bonn zu finden sind. Rülzheim ist durch die B9 allerdings auch Einzugsgebiet von Germersheim, Kandel, Wörth und im weiteren Sinne auch Karlsruhe. Im Endeffekt werden wohl sehr viele Faktoren auf die Besucherzahlen einzuwirken, die aus den lokalen Gegebenheiten des Wohngebietes resultieren.

N ach wie vor halte ich die These aufrecht, dass es gut tut, im beschreibenden Text die Keywords der Web-Visitenkarte zu wiederholen:
  • Wohnort
  • Postleitzahl
  • die Art der Kinderbetreuung, z.B.: "Tagesmutter"
Bis zum Beweis des Gegenteils bleibe ich davon überzeugt, dass korrekter Inhalt beim Gefunden-Werden hilft.

Die ersten Forschungsergebnisse liegen also vor und teilen Überraschendes mit. Es scheint also sinnvoll zu sein, das Gästebuch zu aktivieren. Das bedeutet, dass weiter mit zuschaltbaren Zusatzfeatures für die Web-Visitenkarten experimentiert werden muss.


Als weitere Zusatzelemente für die Web-Visitenkarte sind Kalender mit Feiertagen und Ferienkalender in Planung. Mal sehen, ob sich diese Elemente ähnlich positiv auf die Besucherzahlen auswirken, wie das Gästebuch.

Z umindest bei den Bottomtennern wird sich jeden Monat etwas ändern. Auch die Top Ten sind nicht in Beton gegossen. Darum schien es sinnvoll zu sein, die Top-Ten- und Bottom-Ten-Listen so zu schreiben, dass sie jeden Monat neu berechnet werden. Im nächsten Monat sehen Sie hier die Top Ten und Bottom Ten von diesem Monat.

Also schauen Sie doch nächsten Monat nochmal hier vorbei!



Verwandtes Thema: Wie kann man den Suchmaschinen helfen?


2.12.07 Neues Modul: Schulferienkalender ist fertig (pk)

Peter Klauer

200707Fr.Dez
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